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Niederheimbach

Am Kreuz

Am Kreuz auf "der Höll"

 

1935 in der Zeit, als die Hakenkreuzfahne ständig auf der Heimburg wehte und feststehende, von überall einzusehende riesige Hakenkreuze auf den Bergen anderer Orte als sichtbares Zeichen des Nationalsozialismus installiert wurden.

Da errichtete eine sehr mutige Niederheimbacher Gruppe von Christen auf dem Berg gegenüber der Heimburg auf einer Höhe von 200 m. ü.N.N. im Distrikt "Auf der Höll", ein 8 Meter hohes Feldkreuz. Außerdem wurde auf dem Weg zu diesem Feldkreuz ein Kreuzweg mit 14 Stationen angelegt.

Feierliche Kreuz und Kreuzwegeinweihung fand am Karfreitag 1935 durch Pfarrer Steffen statt.

1940 bekam das Kreuz eine Korpus, den der heutige Ehrenbürger von Niederheimbach Ernst Heilmann sen., aus einem Eichenstück einer Kelter des Winzervereins geschnitzt hatte. Seitdem pilgerten die Niedereheimbacher jeden Karfreitag zu diesem Kreuz, um Schutz und Segen für die Gemeinde zu erflehen.

Das Kreuz erreicht man, wenn sie am Tempelchen noch ca. 15 Min. den Kreuzweg weitergehen.

Von hier aus hat man ebenfalls einen herrlichen Blick ins Obere Mittelrheintal, auf unser schönes  Niederheimbach, über die Burg Sooneck hinweg bis nach Trechtingshausen aber auch auf die andere Seite des Rheins nach Lorch in den Bächergrund aber auch ins Wispertal. Von hier aus wandert man in Richtung Oberheimbach, und an einem der drei Wege die links abgehen wieder zurück nach Niederheimbach.

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