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15.03.2019 |  

Mitgliederversammlung der FWG Niederheimbach

Bild: Armin Frey

 

 

Mitgliederversammlung der FWG-Niederheimbach

Spiegelbild einer aktiv gelebten Ortspolitik

Berichterstatter Friedhelm Reusch

Die Mitgliederversammlung der FWG-Niederheimbach am 09. März 2019 wurde durch den

Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden Heinz Wagner sowie seinen Report zur Ortsgemeindepolitik dominiert.

Beeindruckend und staunenswert, was die FWG/WNF in und für Niederheimbach und seine Menschen, ob jung oder alt plante, vorantrieb und praktisch umsetzte.

Möglich wurde dies durch die Dominanz der FWG/WNF im Ortsgemeinderat und den Ausschüssen, belohnt aber auch durch einen im letzten Jahr um beachtliche 16,7 % auf fast 80 angewachsenen Mitgliederbestand. Von Politik- oder Politikerverdrossenheit keine Spur.

 

Offensichtlich werden selbst die vielen kleinen wiederkehrenden Aktionen wie z.B. Umwelttag, Weihnachtsfensteraktion, Weihnachtsfeier, Weihnachtsmarkt, Weihnachtsbaumsammelaktion, Weihnachts- Neujahrs- und Ostergrüße an die Bürgerinnen und Bürger oder die Mitwirkung beim Seniorennachmittag gerne gesehen und honoriert.

 

Als dann auch noch deutlich wurde, dass in der gelebten täglichen FWG/WNF Ortsgemeindepolitik alles was heute und in Zukunft für die Menschen wichtig ist mit Augenmaß, Bedacht, Elan und Sachlichkeit bearbeitet wird, hörten die Mitglieder gespannt dem teilweise Überraschenden und durchweg Positivem gerne zu:

-          Die Maßnahmen zur Angebotserweiterung im Kindergarten zur Aufnahme von Kindern ab 6 Wochen bis 10 Jahren sind planmäßig in vollem Gang.

-          Die Genehmigung für den weiteren Ausbau des Bürgerhauses liegt vor.

-          Für weitere wichtige anstehende/anlaufende Maßnahmen sind im Investitionsplan Mittel vorgesehen – Bürgerhaus und Bahnhofsgebäude.

Der Zuschussantrag für das Bahnhofsgebäude wird derzeit vorbereitet.

-          Der Steiger wurde im Jahr 1 nach Aussage der Bingen-Rüdesheimer Schifffahrtsgesellschaft (mit Ausnahme der Niedrigwasserzeit) gut angenommen.

-          Die Mitarbeit bei BaKaLoNi, einer Kooperation der Gemeinden Bacharach, Kaub, Lorch und Niederheimbach in Bezug auf Touristik und kulturelle Aktivitäten läuft gut. Inzwischen wurde der Öffentlichkeit ein Flyer mit der Beschreibung von jeweils 3 hervorzuhebenden Objekten je Ort vorgestellt und eine Reihung von Schlenderweinproben mit Vorstellung der teilnehmenden Orte terminiert, für Niederheimbach am 14. April um 14:30 Uhr, am Dorfbrunnen.

-          Seit letzter Woche gibt es einem potentiellen Investor für die Vorhaben Hotel und Fachklinik auf dem Märchenhaingelände. Zur Beratung mit der Kreisverwaltung findet dort bereits am kommenden Montag ein Gespräch mit Ortsleitplaner und Naturschutzbehörde statt.

-          Bisher wurden für 2019 vom OGR 3 EAF- Anträge priorisiert.
- Eingangstür zur Märchenhainhalle – Antragsteller Theatergruppe
- Anschaffung von Musikinstrumenten – Antragsteller Musikverein

  Niederheimbach
- Einzäunung des Geländes Schützenverein – Antragsteller SG Viertäler

-          Der Antrag für den Bau der Park & Ride-Anlage ist gestellt.

Derzeit ist von einer Zuwendungsbestätigung in den nächsten Monaten und damit noch einem möglichen Maßnahmenbeginn in 2019 zu rechnen.

-          Der Antrag für den barrierefreien Ausbau des Bushaltestellenpaares am Bahnhof soll in den nächsten Wochen gestellt werden.

Die Planunterlagen und Kostenschätzungen sind abgeschlossen.

Der Ausbau sollte 2020 erfolgen können.

-          Niederheimbach ist im nördlichen VG-Bereich weiterhin die einzige Kommune mit kontinuierlich positiver Einwohnerentwicklung.

Mit Ende des Jahres 2018 wurde, erstmals wieder seit vielen Jahren,

die 800-Einwohner Marke übertroffen.

-          Rentnerring und Beweidungsgruppe sollen weiterhin unterstützt werden.

-          Die Freistellung des Kuhwegs auf allen 4 Streckenabschnitten ist

inzwischen so freigestellt, dass ein Bewandern möglich ist.

-          Im Kommunalen Entwicklungsmanagement der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe ist die FWG/WNF fest verwurzelt.
- Das Projekt Erneuerbare Energie besteht aus 9 Teilprojekten mit

ca. 30 Mitstreitern. Das die FWG-Niederheimbach hier mit 3 Personen den Projektvorstand abbildet und einige Teilprojektleiter stellt ist selbstredend.
- Für die Projekte Touristik, Hotelentwicklung und Seniorenbetreuung konnten weitere FWG/WNF Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewonnen werden.

-          Für die Mitarbeit zur Vorbereitung der BUGA und möglicher Umsetzung von optionalen Maßnahmen der Niederheimbacher Ausarbeitung,

erstellt von Jana Gräf und Ole Wysotzki,

sowie der Regionalplanung der VG Rhein-Nahe, die einen bedeutenden Anteil Niederheimbacher Vorschläge übernommen sieht, haben sich ebenfalls bereits einige FWG/WNF Mitglieder gemeldet.

 

Kein Wunder, dass nach den Berichten über die Kassenführung und Kassenprüfung der Vorstand einstimmig Entlastung erteilt wurde.

Der Mitgliederversammlung war aber auch klar, dass diese überaus positive Arbeit auch nach der bevorstehenden Ortsgemeinderatswahl, in die die FWG/WNF Wählergemeinschaft mit ihrem einstimmig gewählten Ortsbürgermeisterkandidaten Ole Wysotzki geht, weitergeführt werden muss, damit Niederheimbach wohn- und lebenswert bleibt.

Ole Wysotzki`s Kandidatur, er ist bereits seit 5 Jahren Mitglied des Ortsgemeinderates und gelernter Verwaltungsfachmann, wird durch erfahrene und bewehrte Bewerber-innen um die Ortsgemeinderatssitze unterstützt.

 

Einen deutlichen Beweis für das positive Für- und Miteinander in der FWG Niederheimbach waren dann auch die zahlreichen Ehrungen für langjährige FWG-Mitgliedschaft.

 

Die anwesenden Geehrten von links nach rechts:                                       

Gerhard Blum, 20 Jahre, Heinz Wagner, 25 Jahre, Christoph Kasper, 15 Jahre

In der Mitte Ole Wysotzki, gemeinsamer Bürgermeisterkandidat von FWG und WNF

Roswitha Blum, Beate Kessler, Sabine Collerius, Annemarie Häger, alle 20 Jahre Mitglied

 

Eine FWG-Mitgliederversammlung, die auch für die Zukunft hoffen lässt