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21.01.2019 |  

Der Kuhweg, Arbeitseinsatz der FWG/WNF

Bilder: Friedhelm Reusch

 

 

Der Kuhweg/Märchenweg

Der „Kuhweg“ war früher der einzige Weg für Bauern und Winzer um an ihre oberhalb der Heimburg gelegenen Felder und Weinberge zu gelangen. Er führte von der Rheinstraße, an der Heimburg vorbei, hinauf zu den Grundstücken über dem Ort.

Der erste Teil des Kuhweg endet an der Kindertagesstätte „Märchenhain“ und ist mit verschiedenen Figuren aus dem ehemaligen Märchenhain als Märchenweg gestaltet.

Die weiteren drei Teile führen über den Ernst-Heilmann-Blick und den „Weg der Steine“ weiter auf die Höhe hinauf, der vierte und letzte endet in der Nähe des Schützenhauses und des durch den Rentnerring gestalteten Grillplatzes.

Der zweite Teil wird dankenswerterweise durch die Kindertagesstätte freigehalten. Der dritte und vierte Teil jedoch sind sehr verwachsen und aktuell, auch durch unter dem Bewuchs stehende starke Feuchtigkeit und dadurch bedingte Schlammbildung, nicht allgemein begehbar. In den vergangenen Jahren haben bereits der Rentnerring, die Gemeindebediensteten, engagierte Privatpersonen und Zivildienstleistende der Verbandsgemeinde daran gearbeitet die Abschnitte 3 und 4 begehbar zu machen.

Bei den letzten Treffen der FWG/WNF ist somit die Idee gereift, diese Bemühungen tatkräftig zu unterstützen. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Themenbereichen „Märchenweg“ und „Steinlehrpfad“ sollen weitere Themenbereiche in den Wegverlauf integriert werden, sodass ein kurzweiliger und informativer Wanderweg entsteht, der sich einer regen Nutzung erfreuen und den kompletten Kuhweg umfassen soll.

Dies würde die Möglichkeit eröffnen, diverse Wanderwege zu verbinden, und vom Dorfkern in der Hinterbach zu Fuß bis zur Höhe des Schützenhauses, wo nach dem aktuell stattfindenden Umbau an einigen Tagen der Woche ein kleines gastronomisches Angebot zum Verweilen einlädt, zu gelangen oder eben auch, nach Abzweig an den tiefer gelegenen Kreuzungen, über das Neubaugebiet die weiter südlich gelegenen Ziele wie die Burg Sooneck, den Sieben-Burgen-Blick oder den Franzosenkopf zu erreichen.

Am 05.01.2019 wurde durch eine Gruppe von Freiwilligen der FWG/WNF in einem ersten Arbeitseinsatz der starke Pflanzenbewuchs des Weges sowie der Ränder des vierten Abschnittes zurückgeschnitten und an den eingemauerten Wasserstellen, die einstmals die Wasserversorgung der Burg Hohneck (Heimburg) sicherstellten, die Wasserabflüsse großflächig freigestellt um den Abfluss des dort austretenden Wassers zu erleichtern und somit das Abtrocknen des Wegesrandes in diesen Bereichen positiv zu beeinflussen.

Des Weiteren wurde im Laufe des Einsatzes ein auf dem Weg oberhalb des Ausgangs liegender, kürzlich beim Sturm umgestürzter, Baum entfernt, der Wegesrand des Weges freigeschnitten sowie ein über den Weg ragender Baum am oberen Ausgang des Kuhweges gefällt und seine Reste entfernt.

Weitere Einsätze sind angedacht, um, unter anderem, auch den dritten Teil des Weges vom Bewuchs zu befreien, was das Abtrocknen des Weges begünstigt, und die Wegabschnitte weiter zu befestigen.

Final soll der Kuhweg für Einheimische und Touristen gänzlich begehbar werden und somit das Wanderangebot in Niederheimbach weiter verbessert werden.